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Elektronische Rauchmelder (sog. „Heimrauchmelder“ oder „Homemelder“) sind um wenige Euros in Fachgeschäften zu erstehen und tragen einen wesentlichen Teil zur Brandfrüherkennung und Gefahrenvermeidung bei. Obwohl in den USA und großen Betrieben längst Standard, hinken Österreichs  private Haushalte mit der Bewusstseinsbildung und bei der Ausrüstung mit Rauchmeldern hinterher.

Grafik: BMIEin kleiner Funke durch einen technischer Defekt an einem der vielen Elektrogeräte genügt. schon ist es geschehen: Zuerst noch ein Schwelbrand, dann ein Kleinbrand. Die bei einem Brand entstehenden Rauchgase sind tödlich! Sie bestehen u.a. aus Kohlenstoffmonoxid, Zyanid und Schwebstoffen. In Verbindung mit dem, während eines Brandes vorherrschenden Sauerstoffmangels, tritt rasch Orientierungslosigkeit, Atemnot und Bewusstlosigkeit ein. Vielfach werden die Bewohner im Schlaf vom Brand überrascht. Während des Schlafs sind auch unsere Sinnesorgane, wie die Nase, Ruhepause.  Brandrauch kann daher nicht oder nur sehr langsam wahrgenommen werden. Dasselbe gilt auch für (Haus-)Tiere - sie stellen keinen Ersatz für einen Rauchmelder dar.

Rauchmelder erkennen den kleinsten Brand in kürzester Zeit und schlagen in Form eines durchdringenden Heultons Alarm. So können Schwel- und Kleinstbrände rasch erkannt werden. Oftmals wird ein Brand so früh erkannt, dass nicht einmal das Einschreiten der Feuerwehr notwendig wäre. Der Sach- und Löschwasserschaden hält sich ebenfalls stark in Grenzen, wenn ein Feuer erst gar nicht zum Ausbruch kommen kann.

Rauchmelder sollten in

  • Schlafräumen,
  • im Bereich von Fluchtwegen und
  • in der Nähe von Räumen mit technischen Geräten, wie z.B. Heimbüros,

angebracht werden.

  • Die richtige Montage ist einfach in der Mitte der Decke, nicht aber in der Nähe von Dachschrägen oder Ecken, vorzunehmen.
  • Die Montage in Küchen oder Bädern ist insofern nicht sinnvoll, da z.B. durch Wasserdampf der Raucherkennungssensor Schaden nehmen oder Fehlalarme auslösen kann

Die Stromversorgung des „Homemelders“ erfolgt über eine kleine Batterie. Sollte der Ladezustand der Batterie zu gering sein, gibt der Rauchmelder ebenfalls ein Warnsignal ab. Rauchmelder sollten monatlich auf ihre Funktion überprüft werden. Dazu gibt es bei jedem Gerät eine Prüftaste, um einen Probealarm auslösen zu können. Für den Einbau bei Neubauten besteht auch die Möglichkeit, Rauchmelder untereinander zu vernetzen oder ohne Batterie über einen Netzanschluss zu betreiben.

Rauchmelder für den Heimgebrauch arbeiten fotoelektronisch und enthalten keine Schad- oder Giftstoffe. Homemelder sind um ca. 40 € im Fachhandel erhältlich. (Achten Sie beim Kauf auf das CE Prüfzeichen). Rauchmelder sind gemäß der ÖNORM EN 12236 klassifiziert.

Wir beraten Sie gerne!