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Funkrufname:

„Tank 2 Korneuburg“ TLF 2
Aufbau: Rosenbauer Austria AG
Fahrgestell: Mercedes Atego 1325
Baujahr: 2000
Besatzung: 1:8

 

 

 

Das 2000 beschaffte Einsatzfahrzeug stellte eine neue Generation von Feuerwehrfahrzeugen dar – der Hauptbestandteil der feuerwehrtechnischen Fahrzeugaufbauten war Aluminium. Die damals gebildete Arbeitsgruppe „TLF“ war rund zwei Jahre mit der Konzeptionierung beschäftigt. Im Vordergrund stand die Schaffung eines „Branddienstfahrzeuges“, welches bei allen Brandeinsätzen das erstausrückende Fahrzeug darstellen sollte. Im Hinblick auf diese Ausrückeregel wurde auch „Tank 2 Korneuburg“ mit einer Spezialausrüstung ausgestattet.

Bei Brandeinsätzen bildet das „Tanklöschfahrzeug 2“ in Verbindung mit der „Drehleiter 23-12“ und dem Kommandofahrzeug den „Löschzug“.

Wird die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg zu einem Brandeinsatz alarmiert, rückt binnen weniger Minuten „Tank 2 Korneuburg“ aus, um eine Menschenrettung unter schwerem Atemschutz durchführen, einen Löschangriff vornehmen und weitere Erstmaßnahmen setzen zu können.

Auch bei diesem Fahrzeug ist ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast (4x1000 Watt) aufgebaut.
Die Ausstattung des Fahrzeuges mit ABS (Anti-Blockier-System) und Allradantrieb war zur Erhöhung der Fahrsicherheit unbedingt notwendig.

Damit auch eine Menschenrettung aus Höhen durchgeführt werden kann, wenn die Drehleiter aus Platzgründen nicht einsetzbar sein sollte, wird ein Sprungkissen, eine Hakenleiter und eine Schiebleiter mitgeführt.

Neben der umfangreichen Brandeinsatz-Zusatzausstattung (Fog Nail, Wärmebildkamera und Turbolüfter, Hydroschild und B-Hohlstrahlrohr) verfügt das "Tanklöschfahrzeug 2" über eine Schadstoffgrundausrüstung und ist somit auch bei Schadstoffeinsätzen aller Art erstausrückendes Fahrzeug. Die Schadstoffausrüstung besteht unter anderem aus Gasmessgerät, Ölwehrbesteck, Auffangbehälter und Chemikalienschutzanzüge (Schutzstufe 2).