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Hydraulisches Rettungsgerät

Hydraulik rettet MenschenlebenDer hydraulische Rettungssatz wird zum Retten eingeklemmter Personen nach schweren Verkehrsunfällen verwendet. Als in den 70er Jahren die Verkehrsdichte zunahm und die sich die Unfälle mit Kraftfahrzeugen häuften und schwerer wurden, begann man, nach geeigneten Rettungsmitteln zu suchen. Die bisher in Verwendung stehenden Trennschleifer konnten nur bedingt eingesetzt werden, da durch die umherfliegenden Funken eine erhebliche Brandgefahr am Einsatzort gegeben war. MaSpreizern erkannte, dass eine hydraulisch angetriebene Schere, die zum durchtrennen armdicker Postkupferkabel verwendet wurde, auch für das Schneiden von verformten Fahrzeugkarosserien eingesetzt werden könnte.

So entwickelten die namhaften Firmen wie Lukas, Hurst und Weber Scheid- und Spreizgeräte für die technische Hilfeleistung. Zuerst noch mit händischer Hydraulikpumpe, später mit elektrisch betriebenem Motorpumpenaggregat. Erst später wurde der Hydrauliksatz um einen teleskopierbaren Stempel erweitert.

Der erste hydraulische Rettungssatz im Bezirk Korneuburg wurde 1976 mit dem Rüstfahrzeug Unimog bei der Feuerwehr Korneuburg stationiert. Erst im Laufe der Jahre rüsteten auch andere Feuerwehren nach, sodass heute in Niederösterreich ein flächendeckendes Netz an hydraulischen Rettungssätzen die rasche Unfallrettung sichert. Aus taktischen Gründen und zur Sicherung der Redundanz sind bei dem Alarmstichwort „eingeklemmte Person“ immer mindestens zwei Rettungssätze an den Einsatzort zu bringen, gegebenenfalls durch Alarmierung einer weiteren Feuerwehr.

Bei der  Feuerwehr Korneuburg sind Rettungssätze (Spreizer, Stempel, Schere, Motorpumpenaggregat unStempeld Zubehör) auf folgenden Fahrzeugen gehaltert:

sowie ergänzend dazu:


Da sich die Unfallrettung laufend aufgrund der neuen Fahrzeugtechnologien (Alternativantriebe, Sicherheitssysteme, härtere Stähle) verändert, stehen laufend Schulungen zu diesem Thema am Übungsplan.

SchereRettungssatz