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Sprungrettungsgeräte

SprungbalgBei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg stehen zwei Sprungrettungsgeräte im Einsatz. Über diese kann eine Menschenrettung aus höher gelegenen Stockwerken erfolgen, wenn kein anderes Mittel mehr zur Wahl steht. Die Feuerwehr verfügt über einen Sprungbalg unSprungkissend ein Sprungkissen, welche jeweils am 1. und 3. Tanklöschfahrzeug verlastet sind.
Sprungrettungsgeräte kommen nur dann zum Einsatz, wenn beispielsweise das Aufstellen eines Hubrettungsgerätes (Drehleiter) aus Platzgründen (z.B. Innenhof) nicht möglich ist. Dann kann der Einsatzleiter das Aufstellen des Sprungkissen bzw. des Sprungbalges anordnen. Ein weiterer Einsatzzweck ist die Absicherung von selbstgefährdeten Personen, welche beispielsweise auf Dächern stehen. Die maximale Rettungshöhe beträgt in etwa 6m (Sprungbalg) oder 16m (Sprungkissen). 

Das Sprungkissen wird mit Pressluft aus Atemluftflaschen aufgeblasen, der Sprungbalg wird durch eine Hebe-und Senkbewegung händisch mit Luft gefüllt. Beide Geräte sind auch für eine Mehrfachverwendung (Rettungssprünge mehrerer Personen nacheinander) geeignet. Die Größe des Sprungkissens beträgt in etwa 12m2. Sprungrettungsgeräte sind nach jeder Verwendung durch den Hersteller überprüfen zu lassen.

Da, trotz sorgfältiger Verwendung, mit Verletzungen bei einem Sprung in das Kissen zu rechnen ist, stellt es in „Mittel der letzten Wahl“ dar. Sprünge zu Übungszwecken sind unzulässig. Die Beübung des Sprungrettungsgerätes steht als Fixpunkt auf dem jährlichen Ausbildungsplan der Korneuburger Feuerwehr.